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Forenthema: Verwalterzustimmung bei Tod des aufteilenden Eigentümers

» Forum: Grundstücksrecht

Verwalterzustimmung bei Tod des aufteilenden Eigentümers

Beitrag von:
Filu
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Beiträge: 8

geschrieben am 03.09.2010 um 16:06 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem:

Eigentümer einer Wohnung sind die Eheleute X (diese sind auch aufteilende Eigentümer). Gemäß der Teilungserklärung benötige ich keine Verwalterzustimmung beim Verkauf durch den aufteilenden Eigentümer sonst schon.

Die Ehefrau ist jedoch verstorben und von ihren Kindern beerbt worden, so dass der Ehemann und die Kinder nun Eigentümer sind und die Wohnung verkaufen möchten.

Meine Frage ist jetzt, ob ich für den Verkauf durch den Ehemann (der ja aufteilender Eigentümer ist) und der Kinder eine Verwalterzustimmung oder nicht?

Die Rechtspfleger beim zuständigen Amtsgericht sind sich darüber leider nicht ganz einig, aber vielleicht kann mir ja hier jemand eine Antwort geben.

Vielen Dank schon mal.

Filu

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Beitrag von:
Vici
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Foren-Angestellter
Beiträge: 70

geschrieben am 03.09.2010 um 17:50 Uhr

Hallo Fillu,

ich würde mal fragen, ob der Ehemann nicht eine Vollmacht in notarieller Form von seiner Ehefrau über den Tod hinaus hat,.... wäre ja auch eine Möglichkeit.

Gruß Vici

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Beitrag von:
Dirk Schäfer
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Foren-Assistent
Beiträge: 157

geschrieben am 04.09.2010 um 12:28 Uhr

Hallo,

meines Erachtens bedarf es keiner Verwalterzustimmung. Ansonsten würde die Vereinbarung, dass der aufteilende Eigentümer bei der Veräußerung keiner Verwalterzustimmung bedarf doch zur reinen Formalie degradiert. Insoweit muss doch zuerst nach dem Sinn dieser Regelung gefragt werden.

Die Erben eines der aufteilenden Eigentümer können doch in diesem Sinne immer noch als aufteilender Eigentümer angesehen werden.

Die Vereinbarung zielt doch hingegen auf "Fremde" ab.

Die Problematik ist aber, dass auch meine Ansicht oder die Meinung des Rechtspflegers nichts nützt, wenn eine Verwalterzustimmung doch notwendig wäre. Denn ohne die Zustimmung wäre der Kaufvertrag unwirksam, selbst wenn er grundbuchlich vollzogen würde. Einen gutgläubigen Erwerb gibt's für den Käufer dann nicht (erst wieder für dessen Käufer).

Im Zweifel und vor allem zur Sicherheit würde ich die Verwalterzustimmung einholen lassen.

Mir ist nicht bekannt, dass zu diesem Thema Rechtsprechung existiert. Vielleicht weiß aber jemand Anderes hier im Forum mehr dazu.

Schöne Grüße von Dirk Schäfer

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Beitrag von:
Filu
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Foren-Azubi
Beiträge: 8

geschrieben am 09.09.2010 um 11:33 Uhr

Vielen dank für die Antworten.

Ich werde sicherheitshalber die Verwalterzustimmung einholen.

Liebe Grüße

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