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Forenthema: Geschäftswerte für Grunddienstbarkeiten

» Forum: Kostenrecht

Geschäftswerte für Grunddienstbarkeiten

Beitrag von:
Udo
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Beiträge: 73

geschrieben am 20.07.2006 um 13:58 Uhr

Ich arbeite hier in Burscheid in einem ländlichen Notariat und wir haben fast in jedem zweiten Grundstückskaufvertrag die Frage von etwaigen neu zu bestellenden Grunddienstbarkeiten zu erörtern. Meistens handelt es sich hierbei um Wege- und Leitungsrechte für künftige Hinterliegergrundstücke o. ä. Natürlich taucht bei diesen Besprechungen auch immer die Frage nach den Kosten für die Eintragung dieser Dienstbarkeiten auf. Früher haben wir, egal welchen Stellenwert die Dienstbarkeit hat, immer einen Wert von € 3.000,00 genommen. In den letzten Monaten bin ich aber hergegangen und habe auch mal Werte von € 25.000,00 und mehr genommen, wenn es sich um ein Wege-und Leitungsrecht von hoher Bedeutung handelt (so z. Bsp. wenn dies die einzige Zuwegung darstellt und diese Dienstbarkeit allein die Bebauung sichert). Mich würde jetzt mal interessieren, wie das so in anderen Notariaten gehandhabt wird. Welche Werte setzt Ihr so an? Bei unserer letzten Kostenprüfung im Februar haben wir hierzu keine Beanstandung erhalten.

Schon mal vielen Dank und Grüße aus dem Bergischen

Udo

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Beitrag von:
EngelchenLena
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Beiträge: 84

geschrieben am 21.07.2006 um 13:43 Uhr

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von EngelchenLena am 21.07.2006 um 13:43 Uhr ]

Bei uns wird das ähnlich gehandhabt. Vielfach nur €3.000,00.
Wenn eine besondere Bedeutung der Dienstbarkeit ersichtlich ist, nehme ich i.d.R. 10 - 30 % des Grundstückswertes als Wert. Weil sich dadurch auch höhere Werte ergeben können hatten wir vorab ne Anfrage an unseren Kostenprüfer gegeben und der hatte uns auch dafür das okay gegeben, wobei wir die 30 % nur ganz selten nehmen...

Schönes Wochenende und viele Grüße vom Mittelrhein
Lena

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Beitrag von:
Udo
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Beiträge: 73

geschrieben am 21.07.2006 um 15:28 Uhr

Hey, vielen Dank!!!

Das liegt ja schonmal genau auf meiner Wellenlänge!

Die Möglichkeit, Prozentsätze zu nehmen ist auch nicht schlecht, dass würde bei mir wahrscheinlich zu noch höheren Werten führen (wie sind die Werte am Mittelrhein?). Ein Baugrundstück ist hier selten für unter € 100.000,00 zu haben, dann wäre ich ja mit den Werten noch besser dabei. Ich werde das hier mal im Büro besprechen, vielleicht würde das den Kolleginnen hier ja auch einfacher fallen und man hätte so eine Art "Bezugsgröße".

Also vielen Dank für den Hinweis und heiße Grüße

Udo

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Beitrag von:
Andreas Hügen
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Beiträge: 221

geschrieben am 21.07.2006 um 23:27 Uhr

Hallo Udo,

bei uns wird der Wert immer geschätzt. Für "bedeutende" Dienstbarkeiten wird der Wert etwas höher angesetzt und für "weniger bedeutende" Dienstbarkeiten eben halt weniger. Allerdings ist der Wert selten über € 10.000,--.

Gruß

Andreas Hügen

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Beitrag von:
EngelchenLena
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Beiträge: 84

geschrieben am 24.07.2006 um 12:23 Uhr

Sorry, ich hatte mich oben verschrieben... 10- 20% hab ich gemeint. Nicht 30 %.

Aber trotzdem würd ich, wenn das Grundstück höherwertig ist und auch das Recht von wirtschaftlich hoher Bedeutung ist höhere Werte als für gerechtfertigt halten.

Viele Grüße
Lena

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Beitrag von:
John/Jane Doe

User existiert
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vdn-online.de
geschrieben am 13.08.2006 um 11:18 Uhr

In der Regel wird in unserem Notariat immer nur ein Wert von EUR 500,00 bis EUR 1.000,-- angenommen.
0902hub44
Udo schrieb:

Ich arbeite hier in Burscheid in einem ländlichen Notariat und wir haben fast in jedem zweiten Grundstückskaufvertrag die Frage von etwaigen neu zu bestellenden Grunddienstbarkeiten zu erörtern. Meistens handelt es sich hierbei um Wege- und Leitungsrechte für künftige Hinterliegergrundstücke o. ä. Natürlich taucht bei diesen Besprechungen auch immer die Frage nach den Kosten für die Eintragung dieser Dienstbarkeiten auf. Früher haben wir, egal welchen Stellenwert die Dienstbarkeit hat, immer einen Wert von € 3.000,00 genommen. In den letzten Monaten bin ich aber hergegangen und habe auch mal Werte von € 25.000,00 und mehr genommen, wenn es sich um ein Wege-und Leitungsrecht von hoher Bedeutung handelt (so z. Bsp. wenn dies die einzige Zuwegung darstellt und diese Dienstbarkeit allein die Bebauung sichert). Mich würde jetzt mal interessieren, wie das so in anderen Notariaten gehandhabt wird. Welche Werte setzt Ihr so an? Bei unserer letzten Kostenprüfung im Februar haben wir hierzu keine Beanstandung erhalten.

Schon mal vielen Dank und Grüße aus dem Bergischen

Udo



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Beitrag von:
Udo
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Beiträge: 73

geschrieben am 30.03.2007 um 13:56 Uhr

Ich wollte das Thema dann doch nochmal aufgreifen

Ich bin immer noch auf der Suche nach Kolleginnen und Kollegen, die ein bisserl höhere Geschäftswerte für Grundienstbarkeiten nehmen. Die Bestellung von Grunddienstbarkeiten macht m.E. schon viel Mühe und ist an sich auch sehr streit- und haftungsträchtig (man denke nur an die Kostenregelungen in den Bestellungsurkunden ).

Haben sich vielleicht noch Kolleginnen und Kollegen angeschlossen und nehmen höhere Geschäftswerte als € 3.000 oder € 5.000?

Grüße

Udo

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Beitrag von:
WLuedecke
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Beiträge: 18

geschrieben am 30.03.2007 um 17:36 Uhr

Soweit ich in § 22 KostO lese, steht dort nichts von 3.000,-- EUR oder Regelwert. Also muß ich den Wert der Dienstbarkeit danach ermitteln, ob die Werterhöhung für das herrschende Grundstücke oder die Wertmindert für das dienende Grundstücke höher ist. Das muß man in der Regel durch Schätzung bestimmen (Befragen der Beteiligten). Bei Wegerechten etc., also dauernden Nutzungen, arbeiten wir normalerweise mit Jahreswerte und berechnen nach § 24, sodaß wir damit oft über die geringen Werte rauskommen.

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Beitrag von:
DN
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Beiträge: 220

geschrieben am 02.04.2007 um 11:19 Uhr

Kann mich WLuedecke nur anschließen. Arbeite zwar hier auch auf dem "Land", aber auch gerade da kommen Dienstbarkeiten sehr oft vor in Bezug auf Wegerechte etc. ohne die sonst nur "Hubschraubergrundstücke" verkauft werden würden.

Die Beteiligten geben natürlich meist nur den Wert mit 500,-- bis 1.000,-- an, aber da nehmen wir dann auch den § 24 KostO, da die Rechte auf unbeschränkter Dauer eingeräumt werden und auch für den eigentlich Verkauf das wichtige ist, denn wer kauft ein Grundstück ohne Zufahrt.

Ergo kommen wir so leicht auf mehr als den Regelwert.

Gruß vom Land



WLuedecke schrieb:

Soweit ich in § 22 KostO lese, steht dort nichts von 3.000,-- EUR oder Regelwert. Also muß ich den Wert der Dienstbarkeit danach ermitteln, ob die Werterhöhung für das herrschende Grundstücke oder die Wertmindert für das dienende Grundstücke höher ist. Das muß man in der Regel durch Schätzung bestimmen (Befragen der Beteiligten). Bei Wegerechten etc., also dauernden Nutzungen, arbeiten wir normalerweise mit Jahreswerte und berechnen nach § 24, sodaß wir damit oft über die geringen Werte rauskommen.


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