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Forenthema: Stellenwechsel

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Stellenwechsel

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Beitrag von:
Isabell
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Beiträge: 115

geschrieben am 01.03.2007 um 10:36 Uhr

Hallo Marco,

Deine Erfahrungen bestürzen mich ja nun doch schon ein wenig. Habe nicht erwartet dass eine Stellensuche im Notariat sich so schwierig gestalten kann. Zum Glück habe ich das auch noch nicht so erlebt, außer das Gehaltsvorstellungen weit auseinandergehen.

Aber irgendwie kann ich Deine Worte gut verstehen! Ich bin nun seit 30 Jahren dabei, habe mich fortgebildet und auch immer wieder Prüfungen über mich ergehen lassen, die meines Erachtens schon ganz schön anspruchsvoll waren. Es darf ja auch nicht vergessen werden, dass unserem Beruf eine klassische Ausbildung (Lehre) zugrunde liegt. Und trotzdem hatte und habe ich immer wieder das Gefühl, dass dies nicht wirklich gewürdigt wird.

Nun das mag zum einen daran liegen, dass Notare nur die werden, die ein entsprechend gutes Examen hinlegen und sich schon dadurch von den Massen an Juristen abheben und zum anderen an den Traditionen aus der Vergangenheit, an die selbst die jungen und auch technisch (modernen) Notare sich nach kurzer Zeit gerne orientieren. Mal überspitzt gesagt: sie sind was besonderes, sie geben Arbeit, sie sind schlau und glauben dadurch an ihr Recht und ihr Handeln.

Nun gut, es gibt natürlich andere, aber auch viele die einfach so sind. Und da frage ich manchmal, habe ich das nötig........
Nun ja, ich brauch nen Job und eigentlich läuft es bei mir auch gut.

Ich finde gut das Du Deine Erfahrungen im Forum geschrieben hast, denn oft werden negative Erfahrungen im Notariat abgewiegelt, man beschmutzt ja schließlich nicht das eigene Nest.

Ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner Stellensuche. Als Tipp: nenne im Lebenslauf erstmal nicht den Namen Deines letzten oder derzeitigen Arbeitgebers, bezeichne lieber einfach das Notariat ausdrücklich positiv.

Also ich drück Dir die Daumen.

Grüße Isabell

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Beitrag von:
Udo
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Beiträge: 73

geschrieben am 01.03.2007 um 13:25 Uhr

Hallo Marco!

Jetzt wollte ich mich auch nochmal zu Deinen Äusserungen melden.
Ich glaube, dass Du grundsätzlich gar nicht so falsch liegst, nur sollte man jetzt nicht hergehen und alle Notare (oder welche Arbeitgeber auch immer) über einen Kamm scheren. Also ich, in meinem Notariat, hätte es gar nicht besser treffen können, habe da wirklich Glück gehabt.
Leider sind mir aber auch Kollegen bekannt, die wirklich unter der Knute ihres Notars zu leiden haben.

Aber vielleicht kann ich Dir sogar bei Deiner Stellensuche helfen. Falls Du Interesse hast, dann melde Dich doch mal bei mir unter meiner E-Mail Adresse udo.hagemann@notarnet.de. Evtl. könnte ich was für Dich machen, ich kenne ein paar freie Stellen, die nicht in der Stellenbörse veröffentlicht sind, bzw. bekomme eigentlich recht viel von Kollegen und Kolleginnen mit, wenn mal irgendwo was frei wird.

Mit besten Grüßen

Udo

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Beitrag von:
John/Jane Doe

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geschrieben am 05.04.2007 um 13:49 Uhr

Hallo deMarco74,
Notare sind nur allzu menschlich und Objektivität gehört nicht zu den besten menschlichen Eigenschaften. Das Einstellungsprozedere meines alten Chefs habe ich auch nie verstanden - inzwischen habe ich Arbeitspsychologie studiert und kenne alle Problempunkte des Bewerbungsverfahrens. Eine gesunde Mischung eines objektivierten Verfahrens mit den persönlichen (subjektiven) Eindrücken wäre ideal.
Der Plausch über potentielle Chefs kann übrigens genauso einseitig sein, wie das Gerede unter Notaren über ihre Angestellten....
Insgesamt meine ich, dass die Arbeitswelt im Notariat mehr Professionalität in Fragen der Arbeitskultur / im Umgang miteinander / im Bewerberverhalten / Klientenzufriedenheit und im Qualitätsmangement benötigt.
Alles Gute von meiner Seite und auch ich bin gespannt, was die anderen zu dem Problem noch sagen
Claudine

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Beitrag von:
Melli
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Beiträge: 2

geschrieben am 05.04.2007 um 18:26 Uhr

Hallo zusammen,

ich denke tatsächlich auch, dass Notare insgesamt das Problem haben, als Arbeitgeber "unprofessionel" zu sein. Sie haben studiert und gute Examen gemacht etc., aber auf das "Arbeitgebersein" hat sie niemand vorbereitet. Hinzu kommt ein elitäres Bewustsein, und schon ist der Umgang mit Bewerbern, evtl. später auch mit Mitarabeitern, nicht so, wie man es sich wünscht und wie es z.B. in einem größeren Betrieb der fall ist. In großen Betrieben gibt es eine Personalleitung/einen Personalchef, dessen Aufgabe die Anstellung und Führung von Mitarbeitern ist. Bei Notaren ist das -wohl eher lästiges- Nebengeschäft.

Mein Notar erklärt z.B. jedes Jahr, was für ein guter Mensch er ist und dass er natürlich die Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz sofort beantwortet und Bewerbungsunterlagen bei Absagen natürlich sofort zurückschickt.

Absagen und Rückgaben der Bewerbungsunterlagen erfolgen dann alljährlich im August. Da brauchte er es eigentlich gar nicht mehr zu machen. Das ist sicher nicht mal böse gemeint. Die Bewerbungen hat er dann geistig aber schon abgehakt, sie treten im Tagesgeschäft immer mehr in den Hintergrund, werden dann schließlich als mahnender Stapel auf dem Schreibtisch lästig ...

Zur ursprünglich gestellten Frage möchte ich sagen, dass ich über potentielle Arbeitgeber, also die Notare in erreichbarer Umgebung, recht gut informiert bin. Die Angestellten telefonieren in dienstlichen Angelegenheiten miteinander und mit der Zeit plaudert man halt auch über die eigenen Notare. Auch bei Fortbildungsveranstaltungen wird ja viel über die Notare gesprochen. So machen das dann umgekehrt halt auch die Notare. Ein Problem darin sehe ich nicht.

Melli

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Beitrag von:
EngelchenLena
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Beiträge: 84

geschrieben am 24.08.2007 um 09:20 Uhr

Wer Intresse hat an einem Stellenwechsel - vom Nur- ins Anwaltsnotariat (und ich bin selber in der Kanzlei und hier macht Arbeiten wirklich super viel Spass!!!) - der sollte mal unter Stellenangebote gucken!!!
(Ich wollt nur kein eigenes Thema deswegen aufmachen)

Wir suchen DRINGEND gute Fachkräfte!!!
Wer will kann sich auch gerne erst mal per Mail bei mir melden falls Fragen zu der Arbeit/zu der Kanzlei oder so bestehen! Dann gern auch mehr zu den Gründen warum gesucht wird...

Viele liebe Grüße aus Hessen
EngelchenLena

--
******************************************
Wir sind, was wir immer wieder tun.
Überragend zu sein ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit

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Beitrag von:
Sonja Ruebener
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Beiträge: 17

geschrieben am 01.09.2007 um 23:20 Uhr

Hallo,
hier mein Beitrag zum Thema Stellenwechsel:
Ich war fast sechs Jahre in einer Kanzlei als Bürovorsteherin beschäftigt. Die letzten Monate lief es nicht mehr so gut (weniger Urkunden, unzufriedener Notar). Habe deswegen ein Stellengesuch aufgegeben und auch ziemlich sofort positive Antwort von einem Notar aus meiner Umgebung erhalten. Die Position hatte vorher eine Anwältin, die nach seiner Aussage zwar fachlich kompetent, mit der Abwicklung jedoch überfordert war. Nun habe ich gestern nach 3-monatiger Tätigkeit, also auch auf den letzten Drücker, die Kündigung zum 30.09.2007 erhalten, mit der Begründung, dass er doch lieber wieder eine Juristen auf der Position hätte.
Ich stehe also im Moment ziemlich vor dem Nichts da. Außerdem habe ich mit dem Notar, bei dem ich fast sechs Jahre war, auch noch 2 Verfahren vor dem Arbeitsgericht, wegen Zeugnis und ausstehendem Gehalt.
Mein neuer "Ex-Chef" hat mich nun für den Monat September unter Anrechnung von Urlaub und Fortzahlung des Gehalts sofort freigestellt, damit ich mich intensiv um einen neuen Job kümmern kann. Ein gutes Zeugnis stellt er mir angeblich noch aus. Nur wie soll ich eine neue Stelle finden, ohne Zeugnis über eine fast 6-jährige Tätigkeit und einem Top-Zeugnis für 3 Monate?

Ich hoffe der Beitrag ist nicht zu lang geworden,

Grüße, Sonja

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Beitrag von:
Udo
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Beiträge: 73

geschrieben am 04.09.2007 um 17:07 Uhr

Hallo Sonja!

Das hört sich ja nicht so gut an Das man Dir am letzten Tag vor der Probezeit kündigt, finde ich ja nicht so doll, lässt irgendwie auch auf die Charaktereigenschaften Deines neuen Ex-Chefs schließen...

Ich wünsche Dir für die Zukunft auf jeden Fall alles Gute und dass Du bald wieder einen neuen Job in einem Notariat findest. In welchem Umkreis suchst Du eigentlich?

Beste Grüße aus dem Bergischen Land

Udo

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Beitrag von:
Sonja Ruebener
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Beiträge: 17

geschrieben am 04.09.2007 um 18:42 Uhr

Hallo Udo, vielen Dank für Deinen aufmunternden Beitrag, ja mit den Charaktereigenschaften von meinem Ex-Chef hast Du wohl recht..
Ich wohne in Dinslaken am Niederrhein und suche im Raum Kreis Wesel, Duisburg, Oberhausen, das Einzugsgebiet ist eigentlich ziemlich groß,
also wenn jemand etwas hört,
vielen Dank und schönen Abend, Sonja

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Beitrag von:
John/Jane Doe

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vdn-online.de
geschrieben am 10.09.2007 um 23:24 Uhr

Hallo zusammen,
zum Thema Stellenwechsel kann ich zur Zeit auch etwas beitragen - allerdings nur innerhalb von Nurnotariaten:
es ist kaum zu glauben, wie unterschiedlich Akten und Urschriften behandelt werden können oder Verfügungsbögen aussehen - oder wie anders der Sprachgebrauch sein kann.... z.B. das Wort Wiedervorlage nur auf Computer zu beziehen und nicht auf Akten / das Wort Legitimationsnachweis für einen Gesellschafterbeschluss hinsichtlich der Geschäftsführerbestellung ... und viele mehr....die Missverständnisse sind vorprogrammiert
Hat da auch schon jemand solche Erfahrungen gemacht???
Alles Liebe Jojo

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Beitrag von:
John/Jane Doe

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vdn-online.de
geschrieben am 10.09.2007 um 23:37 Uhr

Liebe Sonja,
ich finde es gut, dass du dich wehrst und die Zeugnisse und deinen Lohn verlangst. Ich verstehe auch nicht, warum Chefs (egal ob Notar oder nicht) so ungerecht mit Mitarbeitern umgehen. Man muss miteinander und nicht gegeneinander arbeiten - schlimm immer wieder dieses: der andere ist schuld... / die dummen Angestellten / oder der rechthaberiche Chef als Clischees sollten so langsam ausgedient haben. Die Rechtsgebiete im Notariat sind so umfangreich geworden, dass niemand mehr ohne Unterstützung alles wissen und dann auch noch ohne etwas zu vergessen anwenden kann....
So das war in aller Kürze meine Meinung dazu...
Lass dich nicht unterkriegen - denk an deine Vorteile - stell diese offen und gelassen dar - dann wird das schon wieder
Jojo

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