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Forenthema: einfache Frage

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einfache Frage

Beitrag von:
John/Jane Doe

User existiert
nicht mehr bei
vdn-online.de
geschrieben am 21.10.2007 um 19:42 Uhr

Hallo zusammen,
ich hoffe wenigstens, dass meine Fragen von meinen erfahrenen Kolleginnen schnell gelöst werden können:
1. was ist von einer Vorstandswahl zu halten bei der 13 Leute dei Kandidaten gewählt haben und ihre Stimmen 5 : 4 : 4 verteilt haben. Der mit den 5 Stimmen galt dann als gewählt - aber irgendwie entspricht das nicht der Definition der "einfachen Mehrheit" bei der doch von der Hälfte der Stimmen auszugehen wäre,
2. was ist mit einer Wahl in Abwesenheit - ist die wirksam? irgendwie habe ich dazu keine Antwort gefunden...
Alles Liebe
Jojo

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Beitrag von:
Dirk Schäfer
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Schreiberlevel:
Foren-Assistent
Foren-Assistent
Beiträge: 157

geschrieben am 21.10.2007 um 23:06 Uhr

Hallo Jojo,

zu 1. ist Dein "ungutes Gefühl" begründet. Wenn in der Satzung nicht ausdrücklich geregelt ist, dass die relative Mehrheit ausreicht, gilt die einfache (absolute) Mehrheit, und (pardon) das ist aber nicht die Hälfte, denn die Hälfte ist keine Mehrheit - es müsste also eine Stimme mehr als die Hälfte sein, damit der (Wahl-)Beschluss wirksam wäre. Die wie geschildert erfolgte Wahl ist somit unwirksam.

Zu 2. gilt Folgendes: Die Wahl ist erst wirksam mit der Annahme durch den Gewählten. Dies kann bereits durch Erklärung vor der Wahl geschehen, der Kandidat erklärt somit vorab, dass er im Falle seiner Wahl das Amt annimmt. Wenn die Annahme der Wahl im Protokoll nicht erwähnt ist (kommt leider häufiger vor), kann die Annahme der Wahl auch dadurch nachgewiesen werden, dass der Gewählte die Vereinsregisteranmeldung mit unterzeichnet, denn dies würde er nicht tun und wäre im Übrigen auch nicht dazu berechtigt, hätte er das Amt nicht angenommen. Im Übrigen bedarf die Wahlannahme keiner besonderen Form, muss noch nicht einmal wörtlich erklärt werden, es reicht schlüssiges Verhalten.

Schöne Grüße von Dirk Schäfer

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