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Forenthema: Abtretung der Darlehnsvaluta bei der Finanzierungsgrundschuld

» Forum: Grundpfandrechte

Abtretung der Darlehnsvaluta bei der Finanzierungsgrundschuld

Beitrag von:
Bobo
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Beiträge: 27

geschrieben am 21.11.2007 um 13:43 Uhr

Hallo,
wir hatten gestern im Büro folgenden Fall: Ein Käufer kaufte von A ein Grundstück und von B ein Grundstück am selben Tag in zwei Kaufverträgen. Zur Finanzierung der Kaufpreise möchte er eine Gesamtgrundschuld über beide Kaufpreise auf beiden Grundstücken vornehmen. Meine Chefin sah ein Problem in der Abtretung der Darlehnsvaluta, da wir ja zwei Verkäufer mit zwei Kaufverträgen hatten. Welcher Verkäufer bekommt bei der Abtretung den ersten Rang (zuerst sein Geld). Wir haben das Problem dann in Absprache mit der Bank so gelöst, dass wir eine Gesamtgrundschuld gemacht haben und der Käufer hat nur für den einen Verkäufer (der das größere Grundstück hatte) aufgrund Vollmacht gehandelt. Das andere Grundstück soll mit Umschreibung nach Zahlung der Kaufpreise belastet werden - getrennte Antragstellung.

Frage:
Seht Ihr auch das Problem mit der Abtretung der Darlehnsvaluta? Ich hätte eine Finanzierungsgrundschuld vorbereitet, in der der Käufer a) im eigenen Namen als Kreditnehmer und zukünftiger Eigentümer, b) aufgrund Vollmacht im Kaufvertrag 1 für A, c) aufgrund Vollmacht im Kaufvertrag 2 für B handelt.

Viele Grüße und frohes Schaffen

Bobo

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Beitrag von:
Vici
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Beiträge: 70

geschrieben am 22.11.2007 um 11:32 Uhr

Hallo Bobo,

das Problem sehe ich zwar auch, aber wie wäre folgende Lösung:

In der Grundschuldurkunde werden zwei Abtretungserklärungen aufgenommen (quasi gleichrangig) 1. Abtretung in Höhe 1. Kaufpreis, 2. Abretung 2. Kaufpreis. Vor Antragstellung wird vom Gläubiger eine schriftliche Bestätigung eingeholt, dass ZV-Maßnahmen nur für den zunächst besicherten Grundbesitz eingeleitet werden dürfen und die Gesamthaftung erst nach Eigentumsumschreibung gelten soll.

Zwar auch keine perfekte Lösung, aber vielleicht eine Möglichkeit.

Gruß Vici

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Beitrag von:
John/Jane Doe

User existiert
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vdn-online.de
geschrieben am 02.01.2008 um 21:59 Uhr

Hallo zusammen,
ich teile die Bedenken. Die Tatsache, dass eine Gesamtgrundschuld bestellt werden soll, weißt auf eine wirschaftlichen und somit auch rechtlichen Zusammenhang beider Kaufverträge hin. Eigentlich hätten diese m.E. nicht getrennt beurkundet werden sollen - oder wurde eine Bezugnahme aufgenommen? oder handelt es sich bei dem zweiten Vertrag um eine kleinere Gartenparzelle / Straße oder ähnliches? Die Gesamtgrundschuld sollte im übrigen auch an der Begrenzung der Belastungsvollmacht "bis zur Höhe des Kaufpreises" scheitern. Also bei getrennten Kaufverträgen komme ich bei meinem Kenntnisstand nur auf die Lösung getrennter Grundschuldbetellungen.
Alles Gute im neuen Jahr
Jojo

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