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Forenthema: Notarverwalter

» Forum: Tipps und Tricks für Notariatsangestellte

Notarverwalter

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Beitrag von:
Nicole-Motorradbraut
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geschrieben am 02.02.2009 um 22:16 Uhr

Hallo liebe Kollegen,

ich bzw. meine Kollegen und ich stehen vor einer "kleinen" Veränderung. Mein Chef hat uns mitgeteilt, daß er das Amt aufgeben möchte. Nun stehen wir vor dem Punkt, nicht zu wissen, wie es weitergehen soll.

Wir werden die Tage mit der Kammer sprechen, aber es ist schon ein komisches Gefühl, evtl. nach der Verwalterzeit keinen Job zu haben.
Wir wissen nicht, wie es mit dem Urlaub läuft? Was wird aus uns nach der Verwalterzeit? Was ist mit Weihnachtsgeld? Bekommen wir es weiterhin? Tausend Fragen, die noch unklar sind.

Hat hier jemand schon Erfahrung und kann mir ein paar Tipps geben??

Liebe Grüße

Motorradbraut

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Beitrag von:
Nicole-Motorradbraut
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Beiträge: 14

geschrieben am 24.03.2009 um 22:19 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

so, unsere Verwaltung startet nun bald; die heisse Phase beginnt nun. Unser Verwalter ist schon da und wir sind schon ein wenig schlauer.

Sobald ich mehr darüber in Erfahrung gebracht habe, werd ich hier mal meinen Senf ausführlich niederschreiben.

Sollte jemand in der gleichen Situation stecken, wäre ich zum Austausch bereit.

Viele Grüße

Nicole

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Beitrag von:
Nicole-Motorradbraut
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Beiträge: 14

geschrieben am 01.04.2009 um 23:28 Uhr

Hallo liebe Kollegen,

heut war es soweit. Der erste Tag mit dem neuen Chef. Es ist schon eine sehr hecktische Zeit. Wir haben einen neuen Arbeitsvertrag mit dem Verwalter geschlossen, der sämtliche Bestandteile des "alten" Arbeitsvertrages enthält.

Was zu tun ist, hat uns der Verwalter mitgeteilt. Nur empfehle ich, schon frühzeitig JEDE Akte mal in die Hand zu nehmen und abrechnen, auflösen und ausmisten, was geht. Unteranderem müssen wir die Urkunden der letzten DREI Jahre zählen. Na ja, ist auchn ne Beschäftigung.

Alles weitere zu einem späteren Zeitpunkt.

Viele Grüße

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Beitrag von:
Nicole-Motorradbraut
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Beiträge: 14

geschrieben am 22.05.2009 um 21:48 Uhr

So Ihr Lieben, da ich hier ja den Alleinunterhalter spiele, mal wieder was neues. Der Nachfolger steht fest und hat uns bereits mitgeteilt, dass wir übernommen werden. Wir haben Glück gehabt. Sobald alles sich ein wenig eingespielt hat, meld ich mich.

Wichtig ist nur, sich beim Arbeitsamt "arbeitssuchend" melden. Sonst besteht die Gefahr, bei Nichtübernahme kein Arbeitslosengeld zu bekommen.

Sollte jemand aktuell Tips brauchen, sehe ich gerne zur Verfügung.

Nicole

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Beitrag von:
DN
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Beiträge: 219

geschrieben am 25.05.2009 um 16:35 Uhr

Hallo Nicole,

kann dir leider nicht abhelfen, dass du hier den Alleinunterhalter machst, da ich die Situation bisher noch nie hatte.

In Kürze ist es jedoch soweit und daher bin ich ganz interessiert an deinen Ausführungen. Mein Chef muss Mitte nächsten Jahres aufhören und tut völlig unbedarf, wie er was uns in welcher Frist mitteilen muss.

Kannst du mir mal erläutern, wann er uns über sein offizielles "Ende" informieren muss und so?!

Danke schon mal und viele Grüße

DN

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Beitrag von:
Ingo Urmetz
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Beiträge: 76

geschrieben am 25.05.2009 um 17:18 Uhr

Hallo DN,

da sind die Meinungen unterschiedlich. Die Einen sagen, er bräuchte vorher gar nichts zu sagen, da mit Beendigung seines Amtes alles Verträge automatisch erlöschen und die Anderen sagen, dass die gesetzlichen Kündigungsfristen einzuhalten sind. Diese kannst Du nachlesen bei § 622 Abs. 2 BGB. Habe aber auch gehört, dass einige Chefs kurz vorher kommen und Auflösungsverträge anbieten. Mehr weiss ich dazu leider auch nicht!

Viele Grüsse
Ingo

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Beitrag von:
DN
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Beiträge: 219

geschrieben am 26.05.2009 um 11:16 Uhr

Hallo Ingo,

das klingt ja alles nicht so toll.
War bisher immer der Meinung, dass die gesetzlichen Kündigungsfristen auch in unserem Fall einzuhalten sind, aber dann hilft nur einfach abwarten.
Im Prinzip wissen wir ja, wann er 70 wird und dann aufhören muss. Blöd wäre es nur, wenn er doch vorher aufhören möchte, aber er schweigt sich darüber aus. Fair ist das zwar nicht, aber was will man machen.

Wenn die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten, dann muss er sich langsam ranhalten, da bei den meisten von uns - bis auf eine Kollegin - die Fristen von fünf bis sieben Monaten gelten (man sind wir alt ).

Dann versuche ich ihm mal auf den Zahn zu fühlen, wenn der aus dem Urlaub wieder kommt.

Besten Danke und viele Grüße
DN

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Beitrag von:
lueis
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Beiträge: 9

geschrieben am 26.05.2009 um 11:29 Uhr

Liebe Kollegen,

ihr geht an die Sache ganz schönblauäugig ran. Ich war mal selber in der Situation und kann euch nur folgendes sagen:

1. Schaut in euren Arbeitsvertrag. Wahrscheinlich endet euer Arbeitsverhältnis mit Amtsniederlegung des alten Notars. Dann meldet euch schleunigst beim Arbeitsamt arbeitssuchend und klärt dort, wie ihr euch verhalten sollt (wie und ab wann habe ich eigentlich Anspruch auf Arbeitslosengeld?)!

Sonst muss der alte Notar kündigen. Verlangt sofort ein Zeugnis vom alten Notar.

Ist der Notar nett, erhöht er schnell noch mal die Gehälter, die ja dann später von der Kammer während der Verwalterschaft weitergezahlt werden.

2. Die Kammer übernimmt die Konditionen des alten Arbeitsvertrages 1:1, jedoch befristet auf die Dauer der Verwaltung.

3. Wenn ihr Glück habt, schließt ihr einen neuen (!) Arbeitsvertrag mit dem neuen Notar. Der Amtswechsel ist kein Betriebsübergang. Es gibt wieder eine Probezeit, kürzere gesetzliche Kündigungsfristen etc.

Werdet euch bewusst, dass ihr innerhalb kürzester Zeit drei verschiedene Arbeitgeber habt und ihr einen neuen Job bei einem anderen Arbeitgeber habt.
Es ist arbeitsrechtlich nichts anderes, wie in kürzester Zeit in 3 unterschiedlichen Notariaten/Firmen zu arbeiten.

Weitere Informationen findet ihr auch hier:

Mäuse-Klick

Für weitere Informationen stehe ich euch gern zur Verfügung.

Lueis

P.S.
Ich habe seinerzeit nicht abgewartet und mir meinen neuen Chef selber ausgesucht.

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Beitrag von:
John/Jane Doe

User existiert
nicht mehr bei
vdn-online.de
geschrieben am 27.05.2009 um 15:17 Uhr

Hallo Kollegen !
Interessantes Thema. Wir sind derzeit selbst davon betroffen.
Chef (66 Jahre) teilt uns kurz vor Weihnachten 2008 mit: "So, damit ihr es alle wisst, für mich ist am 31.03.(2009) Schluß."
Nachfrage der Mitarbeiter: " Was ist mit uns, wie geht es dann weiter ?" folgt ein Achselzucken "Das macht die Kammer, damit habe ich nichts mehr zu tun." Super was ?
Da kommt richtig Freude auf.
Keine schriftliche Kündigung, keine Kündigungsfristen für langjährige Mitarbeiter eingehalten, keine Regelung Resturlaub getroffen .....
so scheidet unser Chef nach über 20 Jahren Zusammenarbeit aus.
Da stimmt doch was nicht. Und jetzt hampeln wir immer noch mit unseren Resturlaubsansprüchen rum.
Klar, wir haben nur mündliche Anstellungsverträge und alle Vereinbarungen zum Anstellungsverhältnis sind in der Vergangenheit immer auch nur mündlich getroffen worden, aber ich denke, auch für die Mitarbeiter von Notaren gelten die gesetzlichen Arbeitsschutzbestimmungen.
Ich muß dieses Procedere jetzt ein zweites Mal über mich ergehen lassen und es gibt m.W. noch immer keine klaren Vorgaben, wie das zu laufen hat.
Ich kann mich erinnern, dass es zwar schon zu früheren Zeiten umfangreiche Diskussionen darüber gegeben hat aber Ergebnisse ?
Wobei das Problem doch gar nicht so selten auftreten dürfte, ich könnte mir vorstellen, dass es jeden von uns irgendwann einmal trifft.
Nun machen sich die alten Mitarbeiter Sorgen, klar die Kammer übernimmt erst mal alle für die Zeit der Verwaltung (übrigens mit tollen Verträgen) aber danach bleibt die Ungewißheit über ein zukünftiges Anstellungsverhältnis mit einem neuen Chef.
Dazu haben meine Vorschreiber bereits ausgeführt.
Wie wäre es denn, wenn wir von der VDN mal einen Termin ansetzen würden um unter Kollegen Erfahrungen auszutauschen. Dabei könnten wir doch vielleicht versuchen, eine Art Aktionspapier zu erstellen um die Sache für alle Beteiligten tranparenter und informativer zu gestalten. Darin enthalten könnten sein: gesetzliche Arbeitsbestimmungen, Kündigungsfristen, Erläuterungen zum Ablauf einer Verwaltung, was kommt auf die Mitarbeiter zu, etc.. Mit ins Boot nehmen sollten wir aber auch die Kammer, die doch bestimmt für ihre Assessoren Anleitungen für eine Verwaltung zur Hand hat. Da könnten wir uns eventuell anlehnen. Ich glaube, dass viele Notare sich darüber keine oder zu wenig Gedanken machen. Das könnte für alle Beteiligten zu größerer Tranparenz beitragen.
Aber dies mal nur als Vorschlag der hoffentlich eine weitere Diskussion und Ideensammlung auslöst.
Also los, wer macht mit ? Meldet Euch bitte. Andreas Hügen wird dann sicher gerne die Interessenten zusammenbringen.
Viele kollegiale Grüße aus Waldbröl
Thomas Schulte





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Beitrag von:
Ingo Urmetz
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Foren-Angestellter
Foren-Angestellter
Beiträge: 76

geschrieben am 28.05.2009 um 09:35 Uhr

Hallo Thomas,

es wurde vor ca. zwei Jahren bereits versucht, eine Gruppe zu bilden, die sich mit der Thematik befasst. Leider hatten sich nur zwei Personen beim Vorstand gemeldet und der Initiator der Sache gar nicht mehr.

Aber gegen einen erneuten Versuch ist nichts einzuwenden. Vielleicht melden sich diesmal ja mehr Leute, da ja doch Handlungsbedarf vorhanden ist. Wäre jedenfalls dabei, wenn es darum geht, einen Leitfaden zu erstellen.

Viele Grüsse
Ingo

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