Skyline von Köln


v.d.n.
Vereinsgeschichte
Vorstand
Vereinsbeitrag
Vereinssatzung
Beitrittserklärung
CPNUE
 

Stellenmarkt
Stellenangebote
Stellengesuche

Ausbildungsbörse
 

Fortbildung
Seminare
Prüfungstrainings
 

Aus- und Weiterbildung
Ausbildung


Fragen zum Arbeitsrecht
KAB Köln

 

 

 

 

 




« zurück | zur Foren-Übersicht »

Forenthema: Namensänderung

» Forum: Familienrecht

Namensänderung

Beitrag von:
Tanzfeelein
... ist OFFLINE


Schreiberlevel:
Foren-Angestellter
Foren-Angestellter
Beiträge: 87

geschrieben am 01.10.2010 um 22:53 Uhr

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Tanzfeelein am 22.10.2010 um 22:45 Uhr ]

Hallo Liebe Kolleginnen,

ich habe ein Problem bei einer Stiefkindadoption und hoffe es kann mir jemand weiterhelfen:
Die Eheleute führen keinen Ehenamen, die beiden haben inzwischen geinsame Kinder die den Namen des Vaters führen. Das Kind aus 1. Ehe der Ehefrau, ist 16 Jahre alt und wollte unbedingt den Familiennamen ihrer Mutter behalten. Das Familiengericht hat die Adoption ausgesprochen. Jetzt schreibt das Familiengericht sie hätten den Hinweis vom Standesamt bekommen, dass die Stieftochter auch den Namen des Anzunehmenden tragen muss, weil ihre Geschwister diesen Namen haben und möchte eine Stellungnahme.
1. Stimmt das?
2. Ist die Adoption jetzt nicht wirksam?
3. Was ist jetzt zu veranlassen?

Für Eure Hilfe wäre ich echt dankbar, mein Chef kann mir auch nicht weiterhelfen.

Liebe Grüße

Tanzfeelein

Antworten ohne ZitatAntworten ohne Zitat Antworten mit ZitatAntworten mit Zitat

  Themen-Abo Themen-Abo bestellen

Beitrag von:
Tanzfeelein
... ist OFFLINE


Schreiberlevel:
Foren-Angestellter
Foren-Angestellter
Beiträge: 87

geschrieben am 15.10.2010 um 22:20 Uhr

Gibt es hier denn wirklich Niemand der mir weiterhelfen kann?

Wer muss denn noch Adoptionen bearbeiten? Dass kann doch nicht sein, dass nur unser Notariat Adoptionsanträge beurkundet.

Würde mich wirklich freuen, wenn mir jemand helfen könnte.

Liebe Grüße

Tanzfeelein

Antworten ohne ZitatAntworten ohne Zitat Antworten mit ZitatAntworten mit Zitat

  Themen-Abo Themen-Abo bestellen

Beitrag von:
Vici
... ist OFFLINE


Schreiberlevel:
Foren-Angestellter
Foren-Angestellter
Beiträge: 70

geschrieben am 19.10.2010 um 16:06 Uhr

Hallo,

ne, wir haben zwar auch Adoptionen aber nicht solche...

Also:

Das angenommene Kind erhält als Geburtsnamen den Familiennamen des Annehmenden (§ 1757 Abs. 1 S. 1 BGB);

Das Familiengericht kann auf Antrag des Annehmenden mit Einwilligung des Kindes mit dem Ausspruch der Annahme des Kindes dem neuen Familiennamen (eigentlich neuer Geburtsname) des Kindes den bisherigen Familiennamen voranstellen oder anfügen, wenn dies aus schwerwiegenden Gründen (???) zum Wohl des Kindes erforderlich ist (§ 1757 Abs. 4 Ziffer 1 BGB). Dieser Antrag sollte mit Begründung vom Notar in die notarielle Niederschrift des Annahmeantrages augenommen werden..

Führen die Eheleute keinen gemeinsamen Ehenamen, dann müssen sie vor Ausspruch der Annahme durch Erklärung einen Familiennamen bestimmen ( § 1757 Abs. 2 BGB).

Was als schwerwiegende Gründe angesehen wird??? (Vielleicht gibt ein guter BGB-Kommentar hier mehr her.

Sorry, mehr weiß ich auch nicht.

Gruß Vici

Antworten ohne ZitatAntworten ohne Zitat Antworten mit ZitatAntworten mit Zitat

  Themen-Abo Themen-Abo bestellen

Beitrag von:
Vici
... ist OFFLINE


Schreiberlevel:
Foren-Angestellter
Foren-Angestellter
Beiträge: 70

geschrieben am 19.10.2010 um 16:08 Uhr

P.S.:

Ich denke, die Adoption an sich dürfte wirksam sein, es geht letztlich ja nur um den Familiennamen. Wie wäre es denn mit einer Nachtragsurkunde (unterschrieben von allen), in dem das Kind einen Doppelnamen erhält.

Gruß Vici

Antworten ohne ZitatAntworten ohne Zitat Antworten mit ZitatAntworten mit Zitat

  Themen-Abo Themen-Abo bestellen

Beitrag von:
Tanzfeelein
... ist OFFLINE


Schreiberlevel:
Foren-Angestellter
Foren-Angestellter
Beiträge: 87

geschrieben am 22.10.2010 um 22:30 Uhr

Hallo Vinci,

erstmal vielen Dank für Deine Antwort. Habe schon fast gedacht, ich wäre hier ganz allein .

Das mit der Nachtragsurkunde ist an sich eine gute Idee, aber das Problem ist, dass im gem. dem Palandt, eine ausgesprochene Adoption nicht mehr geändert, ergänzt oder aufgehoben werden kann. Lt. dem Palandt könnte es sogar sein, dass die Adoption sogar ungültig ist. Mein Chef wollte ja mit dem zuständigen Richter sprechen, aber der meldet sich einfach nicht.

Liebe Grüße

Tanzfeelein

Antworten ohne ZitatAntworten ohne Zitat Antworten mit ZitatAntworten mit Zitat

  Themen-Abo Themen-Abo bestellen

Beitrag von:
Vici
... ist OFFLINE


Schreiberlevel:
Foren-Angestellter
Foren-Angestellter
Beiträge: 70

geschrieben am 28.10.2010 um 11:51 Uhr

Hallo,

wenn ich mich recht entsinne, wird die Adoption doch durch Beschluss ausgesprochen, seit Neustem muss das doch mit Rechtskraftzeugnis sein. Dies bekommt man doch erst, wenn die Rechtsmittelfrist verstrichen ist. Vielleicht ist die Einlegung von Rechtsmitteln eine Lösung, damit der ausspruch nicht wirksam wird und man dann noch eine Nachtragsurkunde nachschieben kann!!!

Gruß Vici

Antworten ohne ZitatAntworten ohne Zitat Antworten mit ZitatAntworten mit Zitat

  Themen-Abo Themen-Abo bestellen

Nur für Mitglieder
User:

Passwort:

» neuer User
» Passwort weg?
» Forum
» Infopost

© 2013 by vdn-online.de | V.D.N. Vereinigung der Notariatsangestellten e.V. (Sitz in Köln | Vereinsregister Köln VR 4398)