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Forenthema: Kaduzierung

» Forum: Gesellschaftsrecht

Kaduzierung

Beitrag von:
Mikolajewicz
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Schreiberlevel:
Foren-Angestellter
Foren-Angestellter
Beiträge: 12

geschrieben am 25.07.2012 um 10:33 Uhr

Hallo liebe Kolleginen und Kollegen,

für mich ist folgendes Problem aufgetaucht:

1.)
Ein Gesellschafter einer GmbH hält zwei Geschäftsanteile in Höhe von insg. 6.890,00 Euro (Stammkapital insg. 27.500,00 Euro). Der Gesellschafter ist im November verstorben. Die gesetzlichen Erben haben die Erbschaft ausgeschlagen. Die Erbfolge ist derzeit unklar. Der Verstorbene ist seiner Einzahlungsverpflichtung nicht nachgekommen (lt. Satzung ist die Hälfte einzuzahlen).

Die Gesellschaft möchte möglichst ohne größere Probleme diese Anteile einziehen.

2.)
Die Satzung sieht bezüglich der Einziehung eines Geschäftsanteils in § 19 (1) e) folgendes vor:

Beim Tod eines Gesellschafters geht dessen Anteil auf andere Personen als seinen Ehegatten, seine Abkömmlinge und / oder Mitgesellschafter über und der Anteil wird nicht binnen eines halben Jahres nach einer entsprechenden Aufforderung durch die Gesellschaft auf Personen übertragen, welche die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.

3.)
§ 21 (1) GmbHG (Kaduzierung) sieht im Falle der Einziehung eines Geschäftsanteils vor:

Im Fall verzögerter Einzahlung kann an den säumigen Gesellschafter eine erneute Aufforderung zur Zahlung binnen einer zu bestimmenden Nachfrist unter Androhung seines Ausschlusses mit dem Geschäftsanteil, auf welchen die Zahlung zu erfolgen hat, erlassen werden. Die Aufforderung erfolgt mittels eingeschriebenen Briefes. Die Nachfrist muss mindestens einen Monat betragen.

4.)
Zur Beschlussfassung genügen 3/4 der Stimmen lt. Satzung.


Ist in diesem Fall eine Kaduzierung überhaupt möglich? Oder gibt es noch eine andere Lösung?

Vielen Dank für Eure Unterstützung und Hilfe

Gruß Frank aus dem hohen Norden


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Beitrag von:
Samoht
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Schreiberlevel:
Foren-Angestellter
Foren-Angestellter
Beiträge: 25

geschrieben am 26.07.2012 um 20:53 Uhr

Hallo,

ich bin nicht tiefer in die Problematik eingestiegen.

Wäre dies nicht ein klassischer Fall für eine Pflegschaft?

VG
Samoht

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