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Forenthema: Erbauseinandersetzung

» Forum: Kostenrecht

Erbauseinandersetzung

Beitrag von:
Isabell
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Beiträge: 115

geschrieben am 07.04.2014 um 15:19 Uhr

Hallo,

zu diesem Thema gibt es leider nicht ganz so viel in den Büchern.

Folgender Fall:
Grundstück hat einen VW von € 900.000,00.
A + B sind in Erbengemeinschaft Eigentümer. Ihre Erbquote beträgt je 1/2.
Nun findet die übliche Erbauseinandersetzung statt und B bekommt das ganze Grundstück zugewiesen und soll an A € 450.000,00 zahlen.

Nach meinen Recherchen soll dies kein Austauschvertrag sein. Für die Auseinandersetzung §§ 97, 46 soll und wird der Wert mit € 900.000,00 festgelegt. Sodann soll für die Zahlungsverpflichtung (gegenstandsverschieden, da kein Austauschvertrag) von € 450.000,00 des B an A dieser Betrag zum Wert hinzugezogen werden, sodass eine 2,0 Gebühr von einem Wert von 1.350.000,00 zu berechnen ist. NomosPraxis RN 707

Im Streifzug steht hierzu nichts Nennenwertes.

Bisher verfahren mir jedoch nicht nach Nomos. Ist auch dem Kunden nicht wirklich zu vermitteln. Habt Ihr Erfahrungen zu diesem Thema?

Viele Grüße
Isabell

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Beitrag von:
DN
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Beiträge: 219

geschrieben am 08.04.2014 um 11:53 Uhr

Hallo Isabell,

ich schon wieder.

Du hast völlig Recht.

Eine (Erb)Auseinandersetzung ist kein Austauschvertrag im Sinne des § 97 Abs. 3 GNotKG, sondern eine Verteilung von Vermögen, sodass zunächst der Gesamtwert des Objektes anzunehmen ist.

Zusätzlich zu bewerten ist dann auch noch die Gegenleistung, welche der Erwerber für die Übernahme zu erbringen hat, sodass du auf einen Geschäftswert (in der Tat) von 1.350.000,00 EUR kommst.

Wenn man eins seit GNotKG gelernt hat ist es:
1. dass unsere Chefs (nicht wir) sich über tolle Mehreinnahmen freuen,
2. dass Logik uns nicht weit bringt.

Kollegiale Grüße
DN

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Beitrag von:
Isabell
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Beiträge: 115

geschrieben am 09.04.2014 um 17:53 Uhr

Hallo,

vielen Dank für Deine Antwort. Ich habs nicht übers Herz bekommen.... Die sollen doch nochmal wiederkommen
Ich warte mal ab, was hierzu noch so entschieden wird

Danke Dir.

Grüße
Isabell

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Beitrag von:
Sundancer
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Beiträge: 3

geschrieben am 11.04.2014 um 11:49 Uhr

Handelte es sich um eine gegenständlich beschränkte Erbauseinandersetzung oder war das Grundstück der einzige Nachlassgegenstand?

Wenn das Grundstück der einzige Nachlassgegenstand war/ist, wäre m. E. der Erbteilskauf die kostengünstigere Lösung.

Anderen falls könnte man nach RN 150 des Streifzuges sich darauf festlegen, dass die Zahlung zur Durchführung der Auseinandersetzung dient. Somit wäre sie dann gegenstandsgleich.

LG
Sundancer

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